Rottenburg ist zurück auf der großen Volleyballbühne. Am Dienstagabend (18.30 Uhr) empfangen die Rottenburger Jungs die SWD powervolleys Düren zum ersten Heimspiel in der 1. Bundesliga seit sechs Jahren. Ein besonderer Abend für den Verein, die Mannschaft und alle, die den Weg zurück ins Oberhaus begleitet haben.
Es ist angerichtet für die Rückkehr in die 1. Bundesliga. Sechs Jahre nach dem letzten Erstliga-Auftritt fliegen am Dienstagabend wieder die Bälle auf höchstem deutschen Niveau durch die Volksbank Arena. Dass der Auftakt ausgerechnet auf einen Dienstag fällt, ist ungewöhnlich. Für den TV Rottenburg dürfte dieser Abend trotzdem alles andere als gewöhnlich werden. Zu lange haben Spieler, Verantwortliche, Helfer und Fans auf diesen Moment hingearbeitet.
Von der 3. Liga über die 2. Bundesliga zurück ins Oberhaus – hinter dem TVR liegen sechs Jahre, in denen sich sportlich und organisatorisch einiges getan hat. Nun wartet mit den SWD powervolleys Düren direkt eine der besten Mannschaften Deutschlands.
Hungrige Rottenburger Jungs wollen sich beweisen
Die Rollen vor dem ersten Bundesligaspiel sind klar verteilt. Während Düren seit Jahren zu den etablierten Spitzenmannschaften gehört, beginnt für den TV Rottenburg als Aufsteiger ein neues Abenteuer. Verstecken wollen sich die Rottenburger Jungs deshalb aber nicht.
Bereits die Pokal-Qualifikation gegen die VOLLEY GOATS Mitteldeutschland hat gezeigt, dass die junge Rottenburger Mannschaft durchaus mithalten kann. Gleichzeitig wurde deutlich, dass in der 1. Bundesliga ein anderer Wind weht. Fehler werden konsequenter bestraft, die körperlichen Unterschiede sind größer und die Anforderungen an die eigene Konstanz steigen.
Die Rottenburger Jungs sind hungrig und wollen zeigen, dass sie sich ihren Platz in der höchsten deutschen Spielklasse verdient haben.
Gegen Düren wird es vor allem darauf ankommen, die eigenen Dinge gut zu machen, mutig aufzutreten und sich nicht von der Qualität des Gegners beeindrucken zu lassen. Ob der Favorit den Rottenburgern Möglichkeiten bietet, wird sich auf dem Spielfeld zeigen. Für Trainer Jan Scheuermann ist klar, die Mannschaft muss bereit sein jede auch nur kleinste Chance nutzen zu wollen den Gegner zu ärgern.
Gegnercheck: Düren gehört zur Spitze der Bundesliga
Mit den SWD powervolleys Düren kommt zum Auftakt gleich ein echtes Schwergewicht nach Rottenburg. Die Mannschaft aus Nordrhein-Westfalen zählt seit Jahren zum Kreis der Top vier in Deutschland und möchte auch in dieser Saison wieder um die Titel mitspielen. An der Seitenlinie steht mit Christoph Achten ein alter Bekannter der Volleyballszene. Der Belgier verfügt über ein großes internationales Netzwerk und ist bekannt dafür, Spieler aus unterschiedlichen Ländern zu einer schlagkräftigen Mannschaft zusammenzustellen. Anders als beim Aufsteiger aus Rottenburg besteht der Dürener Kader ausschließlich aus Vollprofis. Die Gäste bringen damit nicht nur individuelle Qualität, sondern auch die Erfahrung aus zahlreichen Spielen auf höchstem Niveau mit. Für die Rottenburger Jungs ist es gleich zum Auftakt eine große Herausforderung und gleichzeitig die Gelegenheit, sich vor heimischem Publikum mit einer der besten Mannschaften der Liga zu messen.
Ein Bundesligaabend, der mehr als Volleyball bietet
Auch abseits des Spielfeldes soll der Dienstagabend zu einem besonderen Erlebnis werden. Die Volksbank Arena öffnet bereits um 17.30 Uhr, eine Stunde vor dem ersten Aufschlag. Für das Rahmenprogramm sorgen unter anderem die Dancing Shoes aus Reutlingen, die mit ihren Auftritten für zusätzliche Stimmung in der Halle sorgen werden. In der ersten Satzpause steht außerdem ein besonderer Moment auf dem Programm. Mit Moritz Rauber wird ein Spieler nachträglich verabschiedet, der in den vergangenen Jahren Teil des Rottenburger Weges zurück in die Bundesliga war.
Nach dem Spiel haben die Zuschauer bei Interviews mit den Trainern die Gelegenheit, erste Einschätzungen zum Bundesligaauftakt direkt aus erster Hand zu hören.
Jetzt sind die Fans gefragt
Die Rückkehr in die 1. Bundesliga ist für den TV Rottenburg weit mehr als nur ein sportlicher Aufstieg. Sie ist das Ergebnis vieler Jahre Arbeit und des Zusammenhalts einer ganzen Volleyballgemeinschaft. Nun soll die Volksbank Arena wieder zu dem werden, wofür sie über viele Jahre bekannt war: ein Ort, an dem es auch für die besten Mannschaften Deutschlands unangenehm werden kann. Dafür braucht es die Rottenburger Fans. Gerade gegen einen Gegner wie Düren wird jeder Punkt hart erarbeitet werden müssen. Umso wichtiger wird die Unterstützung von den Rängen sein. Am Dienstagabend beginnt für den TV Rottenburg ein neues Kapitel. Die Gegner werden größer, die Herausforderungen anspruchsvoller und die Aufgaben nicht leichter. Doch genau darauf haben die Rottenburger Jungs sechs Jahre lang hingearbeitet.


















































