Zum ersten Testspiel der Saison begrüßten die Rottenburger die Keiler Volleys aus Stuttgart. Unter den Augen von rund 200 Zuschauern zeigte die Mannschaft über vier Sätze, was sie sich in der Vorbereitung über den Sommer erarbeitet hat. Am Ende stand ein 4:0-Erfolg (25:20, 25:20, 25:23, 25:23) für die Rottenburger.
Rottenburger starten druckvoll
Bereits im ersten Satz zeigten die Gastgeber, dass die Arbeit der vergangenen Wochen erste Früchte trägt. Ein höheres Tempo und kräftigere Angriffe spiegeln die Arbeit an der Athletik der Spieler wider. Besonders Neuzugang Erik Brand, der auf seiner neuen Position als Diagonalangreifer zum Einsatz kam, wusste zu überzeugen. Auch aus schwierigen Situationen fand Brand immer wieder Lösungen und brachte die Stuttgarter Abwehr ins Schwitzen. Nach etwas mehr als zehn Minuten führten die Gastgeber bereits mit 17:10. Zum Ende des Satzes schlichen sich allerdings einige Eigenfehler ein, sodass Cheftrainer Jan Scheuermann seine Mannschaft noch einmal mit einer Auszeit sortierte. Letztlich ließen sich die Rottenburger den Satzgewinn aber nicht mehr nehmen.
Entscheidungen fallen in der Crunchtime
Die darauffolgenden Sätze begannen zunächst deutlich ausgeglichener. Eine entscheidende Lücke konnten die Rottenburger lange Zeit nicht reißen. In der Crunchtime bewiesen sie jedoch immer wieder die stärkeren Nerven, so dass die nächsten drei Sätze ebenfalls an den Aufsteiger aus Rottenburg gingen.
Spürbar mehr Athletik
Auch wenn im ersten Testspiel noch die ein oder andere Abstimmungsschwierigkeit zu erkennen waren, konnten die Rottenburger mit ihrem ersten Auftritt zufrieden sein. Vor allem der Aufschlagdruck und die gesteigerte Athletik machten deutlich, woran die Mannschaft in der Vorbereitung gearbeitet hat.
Mehr Tempo und Höhe prägen das Spiel der Rottenburger zunehmend. Neuzugang Erik Brand fügte sich auf seiner neuen Position als Diagonalangreifer bereits hervorragend ein und überzeugte mit dynamischen und kraftvollen Angriffen. Genauso wissen die weiteren Neuzugänge zu überzeugen. So glänzte Libero Mika Ahmann mit einer positiven Annahme von 83 Prozent und stabilisiert gemeinsam mit Außenangreifer Daniel Sulišta den Rottenburger Annahmeriegel. Gleichermaßen weiß sich der Kanadier Kieran Robinson-Dunning mit seiner Abschlaghöhe von 3,50 Metern im Angriff durchzusetzen.


















































