Beim Auswärtsspiel gegen die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe können die Rottenburger nicht an ihre starke Leistung vom vergangenen Samstag anknüpfen und müssen sich den Badenern nach drei Sätzen (25:18; 25:19; 25:22) geschlagen geben. Trotz phasenweiser Stärke gelingt es den Rottenburgern nicht, die nötige Konstanz auf das Feld zu bringen.
Dominanz über den Block
Die Rottenburger erwischten zunächst einen guten Start in die Partie und konnten zu Beginn mithalten. Zur Satzmitte gelang es den BADEN VOLLEYS allerdings, sich mit starken Blockaktionen abzusetzen. Besonders über die Mitte kontrollierten die Karlsruher das Spiel und stellten die Rottenburger Angreifer immer wieder vor Herausforderungen. Hinzu kamen einige Aufschlagfehler auf Rottenburger Seite, die den Gastgebern in die Karten spielten. Dennoch fanden die Rottenburger teilweise Lösungen, insbesondere mit clever platzierten Angriffen benutzten die Schwaben den Badener Block. Am Ende fehlte die Konsequenz in den eigenen Ballberührungen. Zu häufig konnten die Aufsteiger trotz guten Aktionen nicht punkten.
Karlsruher erzwingen Oberhand
Im zweiten Durchgang entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich beide Mannschaften bis zum Stand von 17:17 auf Augenhöhe begegneten. Dann gelang es den Badenern erneut, die entscheidende Lücke aufzureißen. Mit einem kurzen Roller über den Rottenburger Block gingen sie in Führung. Den Rottenburgern fehlte danach erneut die Konsequenz in ihren Ballkontakten, wodurch sich die BADEN VOLLEYS Punkt für Punkt absetzen konnten. Dabei dominierten die Karlsruher insbesondere über die Blockstärke ihrer Mitten. Beendet wurde der Satz schließlich durch einen Aufschlagfehler von Dominik Marjanovic.
Kurzes Aufbäumen ohne Happy End
Im dritten Satz ließen die Rottenburger mit einer zwischenzeitlichen Vier-Punkte-Führung die Hoffnungen der mitgereisten Fans nochmal aufleben lassen. Diesen Vorsprung konnten sie zunächst behaupten, ehe sie zur Satzmitte erneut einbrachen. Die BADEN VOLLEYS nutzten diese Phase und kämpften sich zurück, sodass beide Mannschaften ausgeglichen in die Crunchtime gingen. Dort machten die Gastgeber die entscheidenden drei Punkte mehr. Zwar gelang es den Rottenburgern im dritten Durchgang, im Angriff mehr Druck aufzubauen, allerdings standen den guten Aktionen erneut vermeidbare Fehler im Aufschlag und Angriff gegenüber. So konnten die Rottenburger ihre Chance auf einen Satzgewinn nicht nutzen und mussten sich auch im dritten Satz geschlagen geben.
Tiebreak-Spiel wirkt spürbar nach
Den Rottenburgern war die mental anspruchsvolle Partie vom vergangenen Samstag noch deutlich anzumerken. Auch der kurze Abstand zwischen den beiden Spielen machte sich bemerkbar. Über weite Strecken fehlten die nötige Frische und Konsequenz, um nach guten Aktionen direkt nachzulegen und das eigene Spiel konstant durchzuziehen. Trotz guter Phasen gelang es nicht, die BADEN VOLLEYS dauerhaft unter Druck zu setzen.


















































